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2019-09 Malerweg und Forststeig

7. Oktober 2019
2019-07 Peaks of the Balkans
16. Juli 2019
 

Malerweg und Forststeig

Zelttrekking vom 08.09. bis 13.09.2019

Der Malerweg ist der Hauptwanderweg des Elbsandsteingebirges. Seinen Namen erhielt er, weil viele Maler in den vergangenen Jahrhunderten mehr oder weniger romantische Ansichten der Felsformationen anfertigten. Er verläuft vom Liebethaler Grund bei Pirna, über Lohmen, den Uttewalder Grund, Stadt Wehlen, die Bastei, den Kurort Rathen, Hohnstein (Sächsische Schweiz), den Brand, Altendorf, weiter über die Schrammsteine und Affensteine, den Lichtenhainer Wasserfall, die Neumannmühle bis zur Räumichtmühle, wo er den östlichsten Punkt erreicht. Von dort verläuft er weiter westführend über Zeughaus und den Großen Winterberg nach Schmilka. In Schmilka wird die Elbe überquert und es geht weiter über Schöna, Krippen, den Papststein und den Gohrisch nach Königstein, die Festung Königstein, Weißig (Sächsische Schweiz) bis Pirna. Der Malerweg ist insgesamt 112 km lang, davon entfallen 68 km auf den rechtselbischen Teil bis Schmilka und 44 km auf den linkselbischen Teil.
Der Forststeig Elbsandstein ist eine anspruchsvolle Trekkingroute für geübte, trittsichere und gut ausgerüstete Wanderer. Er führt linkselbisch meist auf einfachen Waldpfaden und –wegen sowie auf forstwirtschaftlichen Arbeitsgassen über 100 km in 7 Etappen durch einzigartige Landschaften der sächsisch-böhmischen Schweiz

Der folgende Routenplan dient als Anhaltspunkt und wir oft so gelaufen bei übernachtungen in Gasthäusern. Da wir mit unserem Zelt frei waren, haben wir immer vor oder nach dem jeweiligen Zielort uns einen schönen Platz gesucht.


Viel Spaß beim Lesen und Bilder schauen!



Eure Dreamhiker


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29. und 30.06.: Flug in den Kosovo nach Pristina und eine kleine Rundtour in der Hauptstadt

Nachdem wir die erste Nacht in dem Hotel verbracht hatten, beschlossen wir, bis zum Start um 14.00, noch Pristina anzuschauen. Eine Bedienstete vom Hotel, bot uns an kostenlos in das Zentrum zu fahren. So waren wir nach 10 Minuten Fahrt direkt in der Fußgängerzone. Wir besuchten die Maria Teresa Kathedrale, den Newborn Platz (wurde vor 20 Jahren zu Ehren der Unabhängigkeit der Republik Kosovo errichtet) und viele Kleinigkeiten. Zu Fuß ging es dann 4 km zurück zum Hotel, wo unser Taxifahrer bereits wartete um uns zu unserem Ausgangspunkt in Rëge Allagës zu bringen.


Unsere Route



Tag 1: Fahrt in die Rugova Schlucht - Rëke Allagës
3,8km ▲450m ▼0m

Tag 2: Rëke Allagës - Drelaj - Dugaive - Kuçistë
23,7km ▲1391m ▼1314m

Tag 3: Kuçistë - Liqeni i Kuçistë - Jelenkapass - Zedlo Savoj - Babino Polje
17,7km ▲1261m ▼1115m

Tag 4: Babino Polje - Hridsko jezero - Katun - Plav
22,3km ▲981m ▼1509m

Tag 5: Plav - Vusanjepass - Vusanje
21,9km ▲1401m ▼1366m

Tag 6: Vusanje - Ligeni Geshtares - Pejëpass - Theth
20,2km ▲1130m ▼1464m

Tag 7: Theth - Valbonapass - Rragami - Valbona
18,0km ▲1371m ▼1193m

Tag 8: Valbona - Çerem
16,1km ▲984m ▼774m

Tag 9: Çerem - Balqin - Dobërdol
17,4km ▲1355m ▼751m

Tag 10: Dobërdol - Roshkodolpass - Zedlo Savoj - Roshkodol - Milishevc
23,0km ▲1437m ▼1498m

Tag 11: Milishevc - Rugova Camp
11,0km ▲538m ▼1129m

Tag 12: Rugova Camp durch die Rugovaschlucht - Pejë
15,0km ▲0m ▼420m












30.06.2019 1. Etappe Start in Rekë Allagës

Nach 2 Stunden Fahrt, kamen wir in Rekë Allagës an. Unser Startpunkt vom Peaks of the Balkans.
So liefen wir schwerbepackt (unsere Rucksäcke wiegen mit 2l Wasser immerhin 20-22 kg), erstmal stetig nach oben. Mithilfe unseres GPS fanden wir dann auch immer den Weg, da die Beschilderung sehr spärlich ist. Um 17.30, nach ca. 1,5h, fanden wir dann ein schönes Stück Wiese und beschlossen dort unser Zelt aufbauen.


01.07.2019 2. Etappe Rëke Allagës nach Kuçistë

Nach einer erholsamen Nacht, weckte uns die Sonne mit strahlend blauem Himmel um 6.15 Uhr. Nach dem Frühstück geht es erstmal gefühlte 1000 Höhenmeter durch den Wald nach oben. Eigentlich wollten wir noch eine Gipfeltour machen, aber da da es so heiß war, haben wir das lieber mal weggelassen am ersten richtigen Tag! Erstmal einlaufen und nicht übertreiben!
Wir lernten auch, dass rotweisse Wegmarkierungen nicht unbedingt den richtigen Weg markieren und so liefen wir erstmal in die falsche Richtung. Nachdem wir dann unseren Fauxpas festgestellt hatten, begannen wir mit dem Abstieg nach Pepaj. An dem Picknickplatz hinter dem Friedhof hatten wir einen schönen Blick auf das Dorf und genossen die Ruhe. Weiter sollte es eigentlich zum zweiten Friedhof nach Pepaj gehen, aber wiederum verpassten wir die Abzweigung und folgten der rotweissen Markierung. Wir folgten einem Fahrweg, der uns dann letztendlich an Drelaj nicht ankommen ließ. Ein Schild zeigte uns, dass wir schon auf dem Weg nach Dugaive waren. Da wir nicht wieder zurück nach Drelaj laufen wollten, nahmen wir diesen Weg.
In der glühenden Hitze ging es 2 km bergauf, bis zur Brücke, die man überqueren muss. Unter der Brücke war ein kleiner Bach mit Gumpen, in dem wir uns erstmal komplett abkühlten. Thomas filterte noch 3 Liter Wasser, für unseren Abendessen- und Frühstücks- Wasserverbrauch. In Dugaive angekommen, sahen wir schon das Schloss, an dem wir vorbeilaufen mussten.
Danach ging es noch kurz und knackig nach oben auf das Plateau, bevor der Abstieg nach Kucishtë beginnt. Auf diesem Plateau fanden wir einen wunderschönen Zeltplatz und beschlossen, hier zu nächtigen. Wir genossen den Sonnenuntergang und die herrliche Rundumsicht.

02.07.2019 3. Etappe Kuçistë nach Babino Polje

Nachdem wir den Weg gefunden hatten, was trotz Navi nicht ganz einfach war, begannen wir mit dem Abstieg. Im festen Glauben, auf dem richtigen Weg zu sein, liefen wir abwärts. Nachdem nirgendwo eine rotweisse Markierung zu sehen war, schauten wir wieder auf unser Navi und entdeckten, dass wir wiederum die Abzweigung verpasst hatten, aber trotzdem nach Kuçistë gelangen würden.
Wir kamen an den ersten Häusern vorbei und schon begrüßte uns jemand aus seinem Garten. Er lud uns ein, einen Kaffee mit ihm und seiner Frau zu trinken, was wir gerne machten. Er sprach sehr gut Englisch und so erfuhren wir viel von seiner Familie. Seine Frau servierte uns währenddessen kalte Fanta, Süßigkeiten und Thomas trank einen Raki. Der Kaffee folgte und das nette Ehepaar wollte uns sogar noch ein Mittagessen zubereiten.
Aufgrund unseres Zeitpensums lehnten wir jedoch dankend ab. Wir verabschiedeten uns herzlich voneinander und waren sehr demütig, wie freundlich hier die Menschen sind im Vergleich zu uns Deutschen.

In Kucishtë angekommen, müssten wir erstmal einen Kilometer auf der Teerstraße laufen, bevor es links den Berg zu den Liqeni i Kucishtës ging. Auf halber Strecke entschieden wir uns einem Waldweg zu folgen und nicht wie eigentlich der Routenverlauf war, weiter auf der Teerstraße. Wir passierten einen kleinen Ort, der tatsächlich einen Minimarkt besass, wo wir uns 2 Bier, 2 Bitterlemon und 2 Snickers für 2,80 Euro leisteten.
Kurz nach dem Ort ging es steil bergauf, so dass wir erstmal unser erstes Bier tranken und die Riegel aßen.
Bis zum ersten See waren es bestimmt noch 200 Höhenmeter, die es sehr steil in der prallen Sonne nach oben gingen. Am See angekommen, zogen wir uns Badesachen an und erfrischten uns in dem herrlich kühlen und klaren See.
Nach der Mittagspause wanderten wir erfrischt weiter zum Liqeni Drelajve, der dunkelgrün schimmert. Ab hier waren es noch 450 Höhenmeter auf einer Strecke von 2,5 km zu erklimmen. Es war echt hart, aber wir fanden kurz vor dem Jelenkapass eine schöne Wiese neben einer kleinen Quelle...unser Zeltplatz für die Nacht.
Hoch oben ohne eine Menschneseele......

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